Gesundheit & ErnährungDie Traubenkur - kraftvolle Entgiftung
Trauben - die kraftvollste Frucht überhaupt! Diese Chance, seinen Körper natürlich zu regenerieren, sollte man niemals unversucht lassen!...
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Es ist so unglaublich ermüdend, als Veganer immer wieder gefragt zu werden, „Wo bekommst du eigentlich dein Protein her?“ „Aus allem was ich esse verdammt“!!!! Wer kennt das nicht, sobald man irgendwo erwähnt, dass man sich vegan oder gar roh-vegan ernährt, ist das die erste Frage, die man zu hören bekommt! Es ist soooooo ausgelutscht dieses Thema und trotzdem gibt es immer noch Menschen, die glauben, ohne tierisches Protein, könnte man nicht leben. Ernsthaft?
Ich werde also nun abermals Schritt für Schritt erklären, warum (tierisches) Protein und vor allem zu viel davon, für den menschlichen Organismus extrem schädlich ist, warum pflanzliche Aminosäuren die beste Proteinquelle sind und ich werde auch auf den Proteinbedarf allgemein eingehen, der nämlich bei weitem nicht da liegt, wo die Meisten ihn vermuten!
Milch-, Ei- und Fleischindustrie haben es hervorragend geschafft, in unsere Köpfe sämtliche Irrglauben einzupflanzen. Es ist ein Dogma entstanden, welches so schnell aus den Köpfen der Menschen nicht mehr verschwinden wird, eine Infiltration, die über Jahre hinweg von Generation zu Generation weitergegeben wurde und wird. Bis jetzt ist es nur einem kleiner Teil, der Menschen gelungen, sich von diesen falschen, ja sogar in körperverletzenden Irrglauben loszulösen und ein simplen und doch so machtvollen Alternativweg einzuschlagen!
Gesunde, sich pflanzlich ernährende Menschen bringen der Pharma- und Fleischindustrie wenig, bis nichts… es sind die chronisch und schwer Kranken, die das Geld bringen. Der Einzelne ist dabei egal, auch, dass die Menschheit immer ungesünder lebt und immer kränker wird, spielt dabei keine Rolle, solange die Mittel fließen.
Wer dieses Prinzip einmal verstanden hat, hat vielleicht auch mehr Mut, Dinge zu hinterfragen und Gegenargumente anzuhören, was oftmals die Tür zu einem neue Leben öffnet.
Um alles genau nachvollziehbar zu gestalten, werde ich in diesem Artikel nun folgendermaßen vorgehen:
Proteine sind Molekülketten, die aus Aminosäuren aufgebaut sind. Je nach Anzahl der Aminosäuren spricht Man/Frau von Peptiden (eine Aminosäure), Oligopeptide (bis 10 Aminosäuren) oder Polypeptiden (ab 10 Aminosäuren). Protein nennt man das Ganze erst ab 50-1000 Aminosäuren. Proteine sind nicht nur Grundbausteine aller Enzyme und Zellen, sie sind die Basis für die Proteinbiosynthese und des gesamten Körpergewebes. Vereinfacht gesagt, Eiweißstrukturen halten den gesamten Körper zusammen.
Unterschieden wird zwischen Essentiellen und Nicht-Essentiellen Aminosäuren, die Essentiellen sind, wie ihr Name schon sagt essentiell und müssen somit mit der Nahrung zugeführt werden.
Hierzu zählen:
Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.
Die restlichen Aminosäuren, wie zum Beispiel Glutaminsäure, synthetisiert unser Organismus selbst, aus den ihm zugeführten Närstoffen und essentiellen Aminosäuren.
Ohne Protein, wäre kein Ablauf (Proteinbiosynthese, Stoffwechsel, Zellerneuerung, Verdauung…) im Körper möglich, es ist also wichtig, dass Proteine vorhanden sind, allerdings genügen schon geringste Mengen, um alle lebensnotwendigen Abläufe im Körper zu ermöglichen.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfielt 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht, hierbei ist aber schon ein großzügiger Sicherheitszuschlag miteinberechnet. Was viele nicht wissen, ist, dass zu viel Eiweiß dem Körper schadet, es belastet die Nieren und schafft ein saures Millieu im Körper. Es giibt Studien und Untersuchungen, die zu dem Entschluss gekommen sind, dass nicht mehr wie 10% der täglich aufgenommen Kalorien, aus Eiweiß stammen sollten (Das Gleiche gilt übrigens für Fett). Des Weiteren gibt es Erkenntnisse darüber, dass in den Ländern, in denen am wenigsten Proteine mit der Nahrung aufgenommen werden, die wenigsten Krankheits- und Todesfälle ermittelt werden. Die ältesten Menschen, sind diejenigen, mit dem geringsten Proteingehalt in Ihrer Ernährung (zB. Asiatische Länder). Unter vegan oder rohvegan lebenden Menschen, wird der Proteinanteil in der Ernährung meist nicht unter 10% fallen, da das der natürliche Gehalt aller pflanzlichen Lebensmittel ist und somit auf natürliche Weise, genug aber nicht zu viel Eiweiß zugeführt wird. Langfristig führt eine optimale Proteinzufuhr zu einer stabilen Gesundheit und einem langen Leben. (Siehe auch China Study)
Proteine sind Proteine, egal welcher Herkunft!! Nein nicht wirklich, denn es gibt doch gravierende Unterschiede, zwischen pflanzlichem und tierischem Protein. Alle essentielle Aminosäuren, die der Mensch braucht, findet Man/Frau in Pflanzen (Alle Pflanzen haben alle essentiellen Aminosäuren). Es besteht kein Bedarf, tierisches Protein zu verzehren, um auf seinen Proteinbedarf zu kommen, welches ohnehin mit vielen negativen Nebeneffekten daher kommt.
Ein Vergleich:
Die World Health Organisation (WHO) empfiehlt, dass 5 % der täglichen Gesamtkalorienaufnahme aus Proteinen stammen sollte.
%-Anteil, der Kalorien, die aus Protein stammen:
Zusammengefasst bedeutet das: Tierische Produkte liefern zwar Proteine aber diese Aminosäuren kommen immer nur in Verbindung mit Säure, dies übersäuert unseren Körper und entzieht ihm wichtige Nährstoffe (u.a. Calcium). Außerdem kann der Körper mit ganzen Proteinen nichts anfangen, er muss sie zuerst in die einzelnen Aminosäuren zerlegen, um daraus Gebrauch machen zu können. Dieser Prozess erfordert sehr viel Energie, die uns letztendlich nicht mehr zu Verfügung steht und dazu führt, dass wir uns energielos und müde fühlen.Greift man auf rein pflanzliche Proteinquellen bzw. die einzelnen Aminosäuren zurück, bleiben diese unerwünschten Nebenwirkungen aus und der Körper wird leicht mit allem versorgt, was er benötigt. Außerdem ist pflanzliches Protein (Aminosäuren) viel leichter verdaulich, da es mit Ballaststoffen daher kommt, welche wiederum die Verdauung beschleunigen/erleichtern.
Des Weiteren wird tierisches Protein meist erst genießbar, nachdem es erhitzt wurde. Beim Erhitzen über 42C° denaturiert das Protein jedoch (vergleichbar mit Fieber: ab 42C° tödlich). Das bedeutet, die Proteine nehmen eine sogenannte „cross-linked“ Struktur an. In dieser Struktur kann der Körper absolut nichts mehr mit diesen Proteinen anfangen, sie sind nur noch Abfallprodukt, werden als Fremdkörper mit weißen Blutkörperchen attackiert und müssen mit viel Aufwand von Leber und Niere abtransportiert werden. Bei pflanzlichem Protein, das man aus unerhitztem Gemüse und Obst zu sich nimmt, kann hingegen alles optimal absorbiert werden, dies ist viel effizienter und man muss letztendlich gar nicht so viel konsumieren, um seinen Proteinbedarf zu decken.
Der benötigte Proteingehalt wird deutlich überschätzt, die empfohlene Menge von 0,8 g/kg Körpergewicht ist schon sehr hoch angesetzt und in Wirklichkeit konsumiert der/die durchschnittliche Amerikaner/in 6-10x mehr Protein, als er/sie benötigt. Allerdings in erhitzter und somit nicht verwertbarer Form, was letztendlich bedeutet, dass sie doch viel weniger aufnehmen, als sie denken. Zu viel Protein überlastet Nieren und Leber, vergrößert und beschädigt sie. Außerdem bringt ein übermäßiger Proteinverzehr die Nieren dazu, dem Körper große Mengen an Calcium zu entziehen, was wiederum zu einer schwachen Knochendichte und Nierensteinen führen kann.
Wissenschaftler fanden heraus, dass tierisches Protein besonders schädlich für den Körper ist, da viele tierische Aminosäuren einen Stoff enthalten, der „Sulfa“ genannt wird. Dieser Stoff wird als sehr giftig eingestuft und führt somit dazu, den Körper in einen toxischen Zustand zu versetzen.
Eine Ernährung mit pflanzlichen Aminosäuren in adäquater Menge ist somit die beste Lösung, um den Körper in jeder Hinsicht gesund zu halten.
Was sollte man außer geringen Mengen an pflanzlichem Protein denn dann konsumieren? Fett ist auch nicht empfehlenswert, deshalb liegt die Lösung auf der Hand. KOHLENHYDRATE!
Kohlenhydrate sind die erste Wahl, wenn es um die optimale Energiequelle für den menschlichen Organismus geht. Aber da es in diesem Artikel um Proteine geht, habe ich einen extra Artikel über Kohlenhydrate geschrieben, diesen findet Ihr hier.
Die Antwort lautet: ALLE!
Früchte, grünes Blattgemüse, Spinat, Sprossen, Nüsse, Samen, Algen… uvm. sind besonders reich an pflanzlichen Aminosäuren, welche unserem Körper komplett zur Verfügung stehen und nicht, wie bei tierischem Protein, nicht aufgenommen werden können!
Alle Pflanzen enthalten Aminosäuren, deshalb müssen wir uns als Veganer am wenigsten Sorge über eine ausreichende Proteinzufuhr machen. Überhaupt muss sich niemand Sorgen über eine ausreichende Proteinzufuhr machen, Proteinmangel treten lediglich in Drittweltländern auf, wenn Menschen wirklich hungern und nicht mal ansatzweise Ihren Kalorienbedarf decken können und dann liegt das Problem auch nicht an einer fehlenden Proteinzufuhr, sondern generell an einer unzureichenden Kalorienzufuhr. Wir hier im Westen sind die Letzten, die uns über unsere Proteinversorgung Sorgen machen müssen und trotzdem, sind wir die Einzigen, die genau das tun und fast schon fanatisch mit diesem Thema umgehen. Auf jeden Fall ein Thema, an dem Man/Frau arbeiten kann, einfach auf die Kraft der Pflanzen vertrauen und die Mikro- und Makronährstoffversorgung regelt sich von alleine – vorausgesetzt, es wird ausreichend pflanzliche, unerhitzte Nahrung zugeführt.
Ich hoffe, dieser Artikel war hilfreich, bzw. bestätigend genug, um zu verstehen, dass der Verzehr von tierischem Protein nicht länger vertretbar, ja sogar gesundheitsschädlich ist.
Lasst mich gerne Eure Erfahrungen mit Protein wissen und hinterlasst ein Kommentar, wenn Ihr noch weitere Fragen zu diesem Thema habt.
Lena
Quellen: „Forks over Knifes“, www.drmcdougall.com
„The China Study“

Über die Autorin
Tänzerin, Ernährungstrainerin (B- & A-Lizenz) und Gründerin von Cocoanel. Sie schreibt über rohvegane Ernährung, Sport und Genuss ohne Verzicht.
Nourished by Cocoanel
Jede Woche Wissen, Austausch und Inspiration rund um die rohe, natürliche Lebensweise.

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