AGB
§ 1 Anbieter und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Cocoanel, Inhaberin Lena Neureuther, Füll 4, 90403 Nürnberg, Deutschland, E-Mail: info@cocoanel.de, Telefon: 0176 57687345 (nachfolgend „Cocoanel“), und ihren Kunden.
Cocoanel ist ein Einzelunternehmen. Der vollständige Name der Inhaberin und die Anschrift ergeben sich aus den vorstehenden Angaben.
Die AGB gelten für Bestellungen über den Online-Shop unter https://www.cocoanel.de, für den Verkauf physischer Produkte auf Messen und Veranstaltungen, für digitale Produkte, Ernährungsberatungen, Coachings, Saftkuren, Online-Programme, Mitgliedschaften, Abonnements, Geschenkgutscheine und sonstige angebotene Leistungen.
Die AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern (B2C) als auch gegenüber Unternehmern (B2B). Verbraucher ist eine natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft überwiegend zu privaten Zwecken abschließt. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften uneingeschränkt. Für Unternehmer gelten ergänzend die ausdrücklich für B2B-Verträge vorgesehenen Bestimmungen dieser AGB.
Abweichende Geschäftsbedingungen eines Unternehmers werden nur Vertragsbestandteil, wenn Cocoanel ihrer Geltung ausdrücklich zustimmt.
§ 2 Vertragsgegenstand und Vertragsschluss
Cocoanel bietet insbesondere Lebensmittel und Süßwaren, digitale Inhalte, wie E-Books und Online-Kurse, Coachings, Mitgliedschaften, Abonnements und Geschenkgutscheine an. Der jeweilige Leistungsumfang ergibt sich aus der Produkt- oder Angebotsbeschreibung und gegebenenfalls einer gesonderten Vereinbarung.
Die Darstellung von Produkten und Leistungen im Online-Shop stellt grundsätzlich kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.
Der Kunde gibt durch Abschluss des Bestellvorgangs ein verbindliches Vertragsangebot ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn Cocoanel das Angebot ausdrücklich annimmt, beispielsweise durch eine Bestellbestätigung, oder das Angebot auf andere rechtlich wirksame Weise annimmt.
Eine automatisch versandte Eingangsbestätigung bestätigt zunächst nur den Eingang der Bestellung, sofern sie nicht ausdrücklich zugleich die Annahme des Vertragsangebots erklärt.
Vor der verbindlichen Abgabe der Bestellung kann der Kunde seine Angaben überprüfen und Eingabefehler korrigieren. Die Bestellung erfolgt durch Betätigung der dafür vorgesehenen Bestellschaltfläche.
Bei individuell vereinbarten Beratungen, Großhandelsbestellungen oder sonstigen individuell vereinbarten Leistungen können ergänzende Vereinbarungen getroffen werden. Diese haben Vorrang, soweit sie wirksam vereinbart wurden.
Die Vertragssprache ist Deutsch, sofern im jeweiligen Angebot nichts anderes angegeben ist.
§ 3 Speicherung des Vertragstextes
Die Bestelldaten werden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gespeichert.
Die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden AGB werden dem Kunden in der gesetzlich erforderlichen Form zugänglich gemacht.
Ein Zugriff auf frühere Bestellungen über ein Kundenkonto ist nur möglich, soweit Cocoanel eine entsprechende Funktion bereitstellt. Gesetzliche Aufbewahrungs- und Informationspflichten bleiben unberührt.
§ 4 Preise und Zahlung
Alle im Online-Shop angegebenen Verbraucherpreise verstehen sich einschließlich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Versandkosten und sonstige Zusatzkosten werden vor Abschluss der Bestellung gesondert ausgewiesen.
Für Unternehmer gelten abweichende Nettopreise. Die Rechnungsstellung erfolgt nach den jeweils geltenden steuerrechtlichen Vorschriften.
Die verfügbaren Zahlungsmethoden werden im Bestellvorgang angezeigt. Hierzu können insbesondere PayPal, Google Pay, Apple Pay, Klarna und Kreditkarte gehören. Es besteht kein Anspruch auf die Verfügbarkeit einer bestimmten Zahlungsmethode.
Bei vereinbarter Vorkasse ist der Rechnungsbetrag innerhalb der angegebenen oder vereinbarten Frist zu zahlen. Bei Ratenzahlungen gelten die im jeweiligen Angebot oder in der gesonderten Vereinbarung ausgewiesenen Fälligkeiten.
Rabattcodes sind grundsätzlich nicht miteinander kombinierbar, sofern die jeweiligen Aktionsbedingungen nichts anderes vorsehen. Maßgeblich sind die im Bestellvorgang transparent angezeigten Rabatte. Eine nachträgliche Belastung mit einem zuvor nicht ausgewiesenen Betrag erfolgt nicht ohne wirksame vertragliche Grundlage.
§ 5 Versandkosten und Versandbedingungen
Die verfügbaren Lieferländer, Versandkosten und Lieferbedingungen werden im Online-Shop vor Abschluss der Bestellung angezeigt. Die Versandkosten können auf der Seite Versand eingesehen werden und gelten, soweit sie im Shop nicht ausdrücklich aktualisiert oder für eine konkrete Bestellung abweichend ausgewiesen werden.
Die Versandkosten für physische Waren richten sich nach dem Lieferland und dem Gesamtgewicht der Bestellung. Die aktuellen Beträge (inkl. MwSt.) für alle Lieferländer stehen auf der Seite Versand.
Ab einem Bestellwert von 120 € erfolgt die Lieferung innerhalb Deutschlands versandkostenfrei, in alle anderen Lieferländer ab einem Bestellwert von 200 €. Maßgeblich ist der im Bestellvorgang ausgewiesene Bestellwert. Abweichende Aktionsbedingungen bleiben vorbehalten.
Digitale Produkte, digital bereitgestellte Coachings und digitale Geschenkgutscheine werden elektronisch bereitgestellt. Für die digitale Zustellung fallen keine Versandkosten an.
Bei Lieferungen in die Schweiz und nach Liechtenstein können Einfuhrabgaben, insbesondere Zoll und Schweizer Mehrwertsteuer, anfallen. Diese sind nicht in den genannten Versandkosten enthalten und werden vom Kunden getragen, soweit sie gesetzlich von ihm zu entrichten sind.
Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferadresse. Maßgeblich sind die im jeweiligen Angebot oder in der Bestellbestätigung angegebenen Lieferzeiten. Soweit keine abweichende Lieferzeit vereinbart wurde, gelten die gesetzlichen Vorschriften.
Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware geht bei Verbrauchern grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Verbraucher oder einen von ihm benannten, nicht als Beförderer tätigen Dritten über.
Gegenüber Unternehmern gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit nicht wirksam etwas anderes vereinbart wurde.
§ 6 Temperaturempfindliche Produkte
Schokolade und andere temperaturempfindliche Produkte können bei hohen Außentemperaturen während des Transports schmelzen, sich verformen oder Weißblüten entwickeln.
Ein gekühlter Versand wird nicht angeboten. Beim Versand wird keine durchgehend gekühlte Transport- oder Lagerungskette gewährleistet.
Kunden werden gebeten, temperaturempfindliche Sendungen zeitnah entgegenzunehmen und nicht unnötig in heißen Umgebungen, Postfilialen oder Packstationen aufzubewahren.
Temperaturbedingte Veränderungen werden im Einzelfall anhand der tatsächlichen Beschaffenheit der Ware und der vertraglich vereinbarten Eigenschaften beurteilt. Gegenüber Unternehmern haftet Cocoanel nicht für Temperaturschäden, die nach Übergabe an den Versanddienstleister entstanden sind. Gegenüber Verbrauchern gilt § 5 (Gefahrübergang erst mit Übergabe der Ware an den Verbraucher).
Die Produktbeschreibungen und die auf der Verpackung angegebenen Informationen zu Zutaten, Allergenen, Haltbarkeit und Lagerung sind zu beachten.
Kunden sollten die Zutaten- und Allergeninformationen vor dem Kauf sorgfältig prüfen. Bei Rückfragen können sie Cocoanel vor der Bestellung kontaktieren.
Persönliche Geschmacksvorlieben oder individuelle Unverträglichkeiten begründen keinen Sachmangel, sofern die Ware die vereinbarte Beschaffenheit aufweist und die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.
Nach der Übergabe ist der Kunde für eine sachgerechte Lagerung entsprechend den Produktinformationen verantwortlich. Gesetzliche Rechte bei bereits bei Gefahrübergang bestehenden Mängeln bleiben unberührt.
§ 7 Digitale Produkte und digitale Inhalte
Digitale Produkte umfassen insbesondere E-Books, Downloads, Videos, Aufzeichnungen, Online-Kurse, digitale Ernährungspläne und sonstige online bereitgestellte Inhalte.
Der konkrete Inhalt, der Umfang, die Bereitstellungsweise, die technischen Voraussetzungen und gegebenenfalls die Dauer des Zugangs ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.
Digitale Inhalte werden nach Maßgabe der Produktbeschreibung und der vereinbarten Zahlungsbedingungen bereitgestellt.
Ein zeitlich unbegrenzter oder lebenslanger Zugang besteht nur, wenn dies ausdrücklich zugesagt wurde. In diesem Fall richtet sich der Umfang des Zugangs nach der konkreten Angebotsbeschreibung und den gesetzlichen Anforderungen.
Der Kunde ist dafür verantwortlich, die in der Produktbeschreibung genannten technischen Voraussetzungen zu erfüllen. Wesentliche Einschränkungen hinsichtlich Kompatibilität und Interoperabilität werden, soweit gesetzlich erforderlich, vor Vertragsschluss mitgeteilt.
Bei kostenpflichtigen digitalen Inhalten, die unmittelbar nach dem Kauf bereitgestellt werden, werden die gesetzlich erforderlichen gesonderten Erklärungen zum vorzeitigen Beginn der Vertragserfüllung und zum möglichen Erlöschen des Widerrufsrechts eingeholt, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
Gesetzliche Rechte bei mangelhaften digitalen Produkten und digitalen Dienstleistungen bleiben unberührt.
§ 8 Ernährungsberatung, Coaching und sonstige Dienstleistungen
Cocoanel bietet insbesondere Coaching, Online-Programme und weitere Beratungs- und Dienstleistungen an.
Art, Umfang, Dauer, Preis, Termine, enthaltene Materialien und sonstige Leistungsmerkmale ergeben sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung oder einer gesonderten Vereinbarung.
Ernährungsberatung und begleitende Programme dienen der Vermittlung von Informationen und der Unterstützung im Rahmen des vereinbarten Leistungsumfangs. Sie ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder medizinischen Fragestellungen sollte geeigneter medizinischer Rat eingeholt werden.
Ein bestimmter gesundheitlicher, körperlicher oder sonstiger Erfolg wird nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich eine konkrete Leistung vereinbart wurde. Der Kunde bleibt für seine Entscheidungen und die Umsetzung von Empfehlungen selbst verantwortlich.
Der Kunde ist verpflichtet, für vereinbarte Termine erforderliche Angaben rechtzeitig bereitzustellen und vereinbarte Termine wahrzunehmen. Terminverschiebungen, Absagen und etwaige Ausfallregelungen richten sich nach der jeweiligen Angebotsbeschreibung oder einer gesonderten Vereinbarung. Bricht der Kunde ein Coaching oder eine gebuchte Betreuung vorzeitig ab oder nimmt er diese nicht weiter in Anspruch, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Erstattung bereits geleisteter Zahlungen; vereinbarte Ratenzahlungen bleiben grundsätzlich auch bei vorzeitigem Abbruch fällig.
§ 9 Mitgliedschaften, Abonnements und Programme
Bei Mitgliedschaften, Abonnements und längerfristigen Programmen ergeben sich Preis, Leistungsumfang, Laufzeit, Abrechnungszeitraum, Kündigungsfrist und gegebenenfalls automatische Verlängerung aus dem jeweiligen Angebot oder der gesonderten Vertragsvereinbarung.
Eine vereinbarte Mindestlaufzeit, automatische Verlängerung oder Kündigungsfrist gilt nur im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und der vor Vertragsschluss transparent mitgeteilten Bedingungen.
Die Kündigung kann über die im Angebot oder Kundenkonto vorgesehenen Möglichkeiten sowie, soweit gesetzlich zulässig, in Textform erklärt werden. Soweit gesetzlich vorgeschrieben, wird eine leicht zugängliche elektronische Kündigungsfunktion bereitgestellt.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft entfallen künftig gewährte Mitgliedschaftsvorteile und Rabatte, soweit diese an eine aktive Mitgliedschaft gebunden sind. Bereits wirksam erworbene Ansprüche und gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
Nach Ablauf einer bestehenden Widerrufsfrist besteht grundsätzlich kein Anspruch auf freiwillige Erstattung bereits gezahlter Entgelte für vertragsgemäß bereitgestellte Inhalte, bereits erbrachte Leistungen oder bereits abgelaufene Mitgliedschaftszeiträume. Zwingende gesetzliche Ansprüche, insbesondere bei nicht oder mangelhaft erbrachten Leistungen, bleiben unberührt.
Nicht wahrgenommene Termine, die Nichtnutzung bereitgestellter Inhalte oder eine verspätete Kündigung begründen für sich genommen keinen zusätzlichen gesetzlichen Erstattungsanspruch. Die gesetzlichen Widerrufs-, Kündigungs- und Gewährleistungsrechte bleiben unberührt.
Bei Ratenzahlungen sind vereinbarte Raten nach Maßgabe der wirksamen Zahlungsvereinbarung fällig.
§ 10 Geschenkgutscheine
Geschenkgutscheine können nach Maßgabe der jeweiligen Angebotsbeschreibung für die dort bezeichneten Produkte oder Leistungen eingelöst werden.
Ein Gutschein wird digital bereitgestellt, sofern keine andere Form ausdrücklich vereinbart wurde. Für die digitale Zustellung fallen keine Versandkosten an.
Etwaige Einlösebedingungen, Gültigkeitsdauer und Einschränkungen werden vor dem Kauf transparent angegeben.
Ein gesetzliches Widerrufsrecht für online erworbene Gutscheine bleibt unberührt, soweit keine gesetzliche Ausnahme greift. Die bloße digitale Zustellung führt nicht automatisch zum Ausschluss des Widerrufsrechts.
§ 11 Widerrufsrecht
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, soweit kein gesetzlicher Ausschluss oder ein gesetzliches Erlöschen des Widerrufsrechts greift.
Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die Bestandteil der vorvertraglichen Informationen ist.
Für bestimmte Waren, insbesondere schnell verderbliche Waren oder bestimmte versiegelte Waren nach Entfernung der Versiegelung, können gesetzliche Ausnahmen gelten. Diese Ausnahmen greifen nur, wenn die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Bei digitalen Inhalten und Dienstleistungen kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen. Hierfür müssen die jeweils erforderlichen ausdrücklichen Zustimmungen, Kenntnisbestätigungen und weiteren gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sein.
Für online abgeschlossene Verträge mit gesetzlichem Widerrufsrecht steht die gesetzlich erforderliche elektronische Widerrufsfunktion zur Verfügung (Vertrag widerrufen, im Fußbereich jeder Seite verlinkt). Die Nutzung dieser Funktion ist nicht der einzige Weg, einen Widerruf zu erklären; ein Widerruf kann auch auf andere gesetzlich zulässige Weise erklärt werden.
§ 12 Gewährleistung und Haftung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte, soweit gegenüber Unternehmern keine gesetzlich zulässigen abweichenden Vereinbarungen getroffen wurden.
Gegenüber Verbrauchern werden gesetzliche Gewährleistungsrechte durch diese AGB nicht ausgeschlossen oder eingeschränkt.
Cocoanel haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie in allen sonstigen Fällen, in denen eine Haftungsbeschränkung gesetzlich unzulässig ist.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung, soweit gesetzlich zulässig, auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
§ 13 Besondere Bedingungen für Unternehmer und Großhandel
Für Bestellungen von Unternehmern können individuelle Angebote, Preisstaffeln, Mindestbestellmengen, Lieferfristen, Zahlungsziele und sonstige Lieferbedingungen vereinbart werden. Vorrang haben ausdrücklich vereinbarte individuelle Bedingungen.
Unternehmer haben die Ware nach Erhalt im Rahmen der gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten zu prüfen und erkennbare Mängel rechtzeitig anzuzeigen. Die gesetzlichen Voraussetzungen und Rechtsfolgen, insbesondere nach § 377 HGB, bleiben maßgeblich.
Gegenüber Unternehmern gelten die gesetzlichen Vorschriften über Gewährleistung, Gefahrübergang und Verjährung, soweit nicht wirksam und gesetzlich zulässig etwas anderes vereinbart wurde.
Lieferungen und Rechnungsstellungen an Unternehmer innerhalb der EU oder in Drittländer erfolgen unter Berücksichtigung der jeweils anwendbaren umsatzsteuerrechtlichen Vorschriften. Eine steuerliche Sonderbehandlung, insbesondere eine steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung oder das Reverse-Charge-Verfahren, setzt die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen voraus.
Ein gesetzliches Verbraucherwiderrufsrecht besteht für Unternehmer grundsätzlich nicht.
§ 14 Verkäufe auf Messen und Veranstaltungen
Für Käufe auf Messen und Veranstaltungen gelten diese AGB entsprechend, soweit sie auf den jeweiligen Vertrag anwendbar sind.
Ob ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, richtet sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen für den konkreten Vertragsschluss. Bei einem gewöhnlichen Kauf direkt am Messestand besteht in der Regel kein gesetzliches Widerrufsrecht allein wegen einer späteren Meinungsänderung. Bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen können abweichende gesetzliche Regelungen gelten.
Die gesetzlichen Rechte bei Mängeln, Falschlieferungen und sonstigen Pflichtverletzungen bleiben unberührt.
§ 15 Anwendbares Recht und Streitbeilegung
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit diese Rechtswahl gegenüber dem jeweiligen Kunden zulässig ist. Bei Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt, soweit sie gesetzlich Anwendung finden.
Gegenüber Unternehmern ist Gerichtsstand, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz von Cocoanel.
Gesetzliche Informationspflichten zur Verbraucherstreitbeilegung bleiben unberührt.
§ 16 Schlussbestimmungen
Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB, soweit sie wirksam getroffen wurden.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, gelten die gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt im Rahmen der gesetzlichen Regelungen unberührt.
Ende der AGB

























